Web Application Firewall

Web-Firewall stoppt Angriffe vor Ihrer Website.

Web-FW kontrolliert eingehende Webanfragen, erkennt auffällige Zugriffe und blockiert schädliche Bots sowie automatisierte Angriffe, bevor diese Ihre Website und die dahinterliegende Anwendung erreichen.

  • Schädliche Anfragen früh erkennen
  • Automatisierte Angriffe blockieren
  • Schutzregeln individuell anpassen

Schutzschicht vor der Website

Kontrolle über eingehenden Datenverkehr.

Die Web-Firewall wird vor der geschützten Website eingebunden. Jede eingehende Anfrage durchläuft zuerst die Prüfung von Web-FW. Dabei werden unter anderem Zielpfad, Antwortverhalten, Anfragehäufigkeit, erkannte Angriffsmuster und bekannte Risikomerkmale bewertet. Erst danach wird entschieden, ob die Anfrage freigegeben, protokolliert oder blockiert wird.

Diese vorgelagerte Prüfung reduziert schädlichen Datenverkehr, bevor er PHP-Anwendungen, Content-Management-Systeme, Formulare oder andere öffentlich erreichbare Komponenten belastet. Legitime Besucher können die Website weiterhin regulär aufrufen. Auffällige Zugriffe werden anhand nachvollziehbarer Regeln behandelt, statt jeden ungewöhnlichen Aufruf pauschal zu sperren.

Funktionen

Schutzmechanismen für produktive Websites.

Web-FW verbindet regelbasierte Angriffserkennung, zeitlich steuerbare Sperren und eine nachvollziehbare Ereigniserfassung. Die Konfiguration lässt sich auf die Struktur, das normale Zugriffsverhalten und den Schutzbedarf der jeweiligen Website abstimmen.

01

Angriffserkennung

Verdächtige Pfade, wiederholte Fehlaufrufe, ungewöhnliche Anfragefolgen und bekannte Angriffsmuster werden erkannt. Dadurch lassen sich automatisierte Suchläufe nach Administrationsbereichen, Sicherungsdateien, Konfigurationen oder verwundbaren Komponenten gezielt bewerten.

02

Automatische Sperren

Auffällige IP-Adressen können nach definierten Schwellenwerten zeitlich begrenzt oder dauerhaft blockiert werden. Die Sperrlogik berücksichtigt mehrere Ereignisse, damit einzelne harmlose Fehler nicht automatisch zu einer unnötigen Blockierung führen.

03

Bot-Abwehr

Automatisierte Zugriffe und bekannte schädliche Netze werden anhand mehrerer Kriterien eingeordnet. Externe Risikodaten können die Bewertung verstärken, während die eigentliche Sperrentscheidung weiterhin mit lokal festgelegten Regeln verknüpft bleibt.

04

Nachvollziehbare Ereignisse

Regeltreffer, Sperren und sicherheitsrelevante Zugriffe werden strukturiert erfasst. Administratoren können dadurch erkennen, welcher Auslöser zu einer Maßnahme geführt hat und ob Schwellenwerte oder Ausnahmen angepasst werden müssen.

05

Individuelle Regeln

Regelgruppen, Schwellenwerte, Sperrdauern und Ausnahmen können für jede geschützte Website separat konfiguriert werden. So bleibt die Schutzlogik an reale Anforderungen gebunden, ohne unterschiedliche Anwendungen mit identischen Grenzwerten zu behandeln.

06

Schutz vor der Anwendung

Verdächtige Anfragen werden geprüft und abgewehrt, bevor sie die geschützte Website erreichen. Das reduziert unnötige Verarbeitung in der Anwendung und begrenzt wiederkehrende automatisierte Angriffsversuche bereits am vorgelagerten Kontrollpunkt.

So arbeitet Web-FW

Prüfen, bewerten und gezielt blockieren.

Web-FW verarbeitet eine Anfrage in mehreren Schritten. Zuerst werden technische Merkmale und der aufgerufene Pfad erfasst. Danach prüft die Firewall, ob aktive Regeln, bekannte Sperren, Ausnahmen oder Risikohinweise zutreffen. Das Ergebnis wird mit den für die Website festgelegten Schwellenwerten abgeglichen.

Ein unauffälliger Zugriff wird an die Zielanwendung weitergeleitet. Verdächtige, aber noch nicht eindeutig schädliche Vorgänge können protokolliert und für weitere Treffer berücksichtigt werden. Erreicht eine IP-Adresse die konfigurierte Schwelle, wird die Anfrage blockiert und die Sperre mit Ursache und Laufzeit gespeichert.

Durch diese abgestufte Entscheidung bleibt der Schutz wirksam, ohne normale Besucher, Suchmaschinen oder technische Dienste unnötig auszuschließen. Erforderliche Ausnahmen können gezielt gesetzt werden. Änderungen an Regeln und Sperrzeiten wirken kontrolliert auf die jeweilige Website oder, sofern vorgesehen, auf mehrere verbundene Firewall-Instanzen.

Eingehende Anfrage Web-FW prüft Regeln, Zugriffsmuster und bekannte Risiken
Unauffälliger ZugriffFreigebenLegitime Besucher erreichen die Website
Verdächtiger ZugriffBewertenAuffälligkeiten werden protokolliert
Erkannter AngriffBlockierenSchädliche Anfragen werden abgewehrt

Betrieb und Transparenz

Regeln müssen zum tatsächlichen Verkehr passen.

Eine wirksame Web-Firewall benötigt klare Regeln und belastbare Ereignisdaten. Web-FW trennt deshalb zwischen einem einzelnen auffälligen Aufruf und wiederholtem Verhalten, das auf automatisierte Angriffe hindeutet. Die Auswertung kann beispielsweise mehrere 404-Antworten, Treffer in verdächtigen Pfadgruppen oder die Kombination mit bekannten Risikonetzen berücksichtigen.

Die Protokollierung unterstützt die technische Bewertung des Schutzes. Sie zeigt, welche Regeln häufig auslösen, welche IP-Adressen wiederholt auffallen und wie lange aktive Sperren bestehen. Auf dieser Grundlage können Administratoren Schwellenwerte präzisieren, Fehlalarme reduzieren und den Schutz an neue Angriffsmuster anpassen.

Web-FW ergänzt die sichere Entwicklung und Wartung einer Website, ersetzt sie jedoch nicht. Aktualisierte Anwendungen, sichere Zugangsdaten, kontrollierte Berechtigungen, serverseitige Eingabevalidierung und regelmäßige Sicherheitsupdates bleiben erforderlich. Die Firewall bildet eine zusätzliche vorgelagerte Schutzschicht, die schädliche und automatisierte Anfragen frühzeitig begrenzt.

Für den laufenden Betrieb ist außerdem entscheidend, dass Schutzmaßnahmen nicht isoliert betrachtet werden. Eine hohe Zahl fehlgeschlagener Aufrufe kann auf einen automatisierten Scan hinweisen, während derselbe Statuscode bei einem einzelnen Besucher lediglich durch einen veralteten Link entsteht. Web-FW führt solche Ereignisse deshalb in einem zeitlichen Zusammenhang zusammen. Erst die Kombination aus Häufigkeit, Zielpfad, Regelgruppe und weiteren Risikomerkmalen ergibt eine belastbare Grundlage für eine Sperre.

Bei mehreren geschützten Websites können bestätigte Sperrereignisse zwischen verbundenen Firewall-Instanzen ausgetauscht werden. Dadurch lässt sich eine bereits eindeutig erkannte Quelle auch an weiteren Schutzpunkten blockieren. Die Übernahme erfolgt kontrolliert und nachvollziehbar; lokale Ausnahmen und die jeweilige Konfiguration bleiben weiterhin maßgeblich. So entsteht ein gemeinsamer Schutz gegen wiederkehrende Angreifer, ohne die eigenständige Verwaltung der einzelnen Websites aufzugeben.

Web-FW

Schutzkonzept für Ihre Website.

Die Firewall wird passend zur technischen Struktur der jeweiligen Website, zum normalen Datenverkehr und zum gewünschten Schutzumfang eingerichtet.

Web-FW Kontaktmöglichkeiten